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5 Handgepäck-Tipps: Fliegen mit Handgepäck leicht gemacht

5 Handgepäck-Tipps: Fliegen mit Handgepäck leicht gemacht

Mein Name ist Isabelle und ich packe grundsätzlich zu viel ein. Irgendwie schaffe ich es immer zu vergessen, dass, wenn es ums Packen geht, weniger definitiv mehr ist. Glücklicherweise habe ich Experten im Packen um mich herum, die mich davor bewahren, dass ich an einem 12-Schritte-Programm teilnehmen muss: Dank ihrer Handgepäck-Tipps muss ich nicht mehr viel zu viel Gepäck, ähnlich einer Sportübung, mit mir herumschleppen.

SIMON: ERKUNDIGE DICH UND PLANE IM VORAUS

Ist es lebensnotwendig? Ist es nützlich? Wenn die Antwort auf beide Fragen Ja lautet, dann packe ich es in mein Handgepäck: Dokumente, Geld, elektronische Geräte und ein paar Kleidungsstücke begleiten mich mit in die Flugkabine. Falls mein Koffer verloren geht, komme ich ein bis zwei Tage mit dem Inhalt meines Handgepäcks gut über die Runden. Bevor ich mit dem Packen beginne, erkundige ich mich erstmal über die Handgepäck-Richtlinien der Fluglinie und schaue nach, was ins Handgepäck darf und was nicht. Die Fluggesellschaften machen Unterschiede bei der Grösse, dem Gewicht und der Anzahl an Taschen, die der Passagier mitnehmen darf, und daher ist es durchaus wichtig, sich vorher genau zu erkundigen. Obwohl Gewichtsbeschränkungen nervig sein können, werde ich doch dadurch gezwungen, weniger zu packen, und das ist eigentlich nichts Schlechtes. Die Art der Tasche, die ich mitnehme, hängt davon ab, wohin ich reise: Für ein langes Wochenende reicht ein kleiner Koffer vollkommen aus, und wenn ich länger wegbleibe, benutze ich einen belastbaren, vielseitig verwendbaren Rucksack, den ich auch mit auf Ausflüge an meinem Zielort nehmen kann.

NARAE: REISE NIE OHNE EIN ÜBERLEBENSPAKET

Wenn ich länger als sechs Stunden fliege, packe ich immer Ohrenstöpsel, eine Schlafmaske und Notfallmedikamente wie Antiallergika und Schmerztabletten ein. Wenn ich am Check-in meine Koffer aufgebe, verstaue ich mein „Überlebenspaket“ in meinem Handgepäck – vorsichtig muss man aber sein und sollte sich vorher schlau machen, was im Handgepäck mitgenommen werden darf. Falls mein aufgegebenes Gepäck verloren geht oder nicht denselben Flug wie ich nimmt, brauche ich auch mein Handykabel, frische Unterwäsche und ein bequemes Kleid, dass ich anziehen kann, damit ich einen Tag lang ohne meine Sachen auskommen kann. Normalerweise mache ich mir über das Gewicht meines Handgepäcks keine Sorgen und verstaue darin auch schon mal absichtlich schwere Dinge wie Bücher. Es ist zwar schmerzhaft, mein Handgepäck in die Fächer über den Sitzen zu verfrachten, aber so kann ich auch auf einfache Weise vermeiden, für Übergepäck zahlen zu müssen. (Das hast du allerdings nicht von mir.)

CHRISTIE: ES GEHT NICHTS ÜBER NÜTZLICHE DINGE UND BADESACHEN

Ich packe in jedem Fall die Dinge, die ich benötige und für nützlich halte in mein Handgepäck. Wenn ich direkt an den Strand möchte, kommen meine Schwimmsachen ins Handgepäck – da es einfach nur nervenaufreibend ist, diese Dinge zu ersetzen, falls mein anderes Gepäck nicht rechtzeitig eintrifft. Daneben packe ich jede Menge Dinge nach dem Selbstzusammenstellungsprinzip ein, um so das Meiste aus der Grösse meiner Tasche herauszuholen und dabei die Handgepäck-Richtlinien zu berücksichtigen. Zu guter Letzt lasse ich noch immer etwas Platz in meinem Handgepäck frei. Nur für den Fall, dass ich an meinem Zielort shoppen gehe.

TOM: HYGIENE UND AUSSEHEN SOLLEN NICHT LEIDEN

Ich deponiere immer meine wichtigsten Hygieneartikel in meinem Handgepäck. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern für den Fall, dass mein aufgegebenes Gepäck verloren geht oder gestohlen wird und ich nirgendwo unterkommen kann und gezwungen bin, am Flughafen zu überleben. Ich mag durch harte Zeiten gehen, aber dank meines Eau de Cologne wird das niemand merken. Man muss allerdings mit den Flüssigkeiten im Handgepäck aufpassen, da jedes einzelne nur maximal 100ml beinhalten darf und alle in einem separaten Beutel verstaut werden müssen. Ich wechsle den Stil meines Handgepäcks alle paar Jahre, doch in dieser Saison geht für mich nichts über den teuren, ledernen Seesack von Rowallan. Der Schulterriemen ist gerissen, und so muss ich die Tasche mit der Hand tragen, aber das trägt nur noch mehr zur Vortäuschung von Vornehmheit bei. Vor Kurzem habe ich begonnen meine Kleidung aufzurollen, damit mehr in die Tasche passt, und bisher lief alles gut. Natürlich wiegt mein Handgepäck dann mehr als mein Koffer, aber das kann ich die Flugbegleiter nicht wissen lassen, da sie mir sonst meinen Seesack wegnehmen. Das verstößt nämlich gegen die Handgepäck-Richtlinien. Aber wenigstens kann ich mich sportlich betätigen, wenn ich ihn in die Fächer über den Sitzen verstaue.

KAISA: BEIM PACKEN WÄHLERISCH SEIN

In meinem Handgepäck findet man immer eine kleine Reissverschlusstasche mit all meiner (Mini-) Kosmetik – Mini, weil es für Flüssigkeiten im Handgepäck strenge Vorschriften gibt – und wenn ich Koffer am Check-in aufgebe, habe ich auch Wechselkleidung und alles was ich sonst so benötige mit mir in der Flugkabine. Das Handgepäck meiner Wahl ist ein kleiner Koffer mit vier Rädern, den ich neben mir herziehen kann (als ihn hinter mir her zu schleifen) – so kann ich mich schnell und behände am Flughafen bewegen. Damit auch alles passt, habe ich die Kunst des wählerischen Packens verfeinert: Ich nehme nur Sachen mit, die ich wirklich brauche und plane meine Outfits im Voraus. Was auch immer du einpackst, rolle es ein, damit du Verknittern vermeidest und nutze Plastiktaschen oder Kleiderbeutel, um Dinge auseinander zu halten. Denk daran, eine extra Plastiktasche für Wäsche einzupacken (du willst nicht, dass getragene Kleidung mit dem Rest deiner Schätze vermischt wird). Und lass auch immer etwas Platz für Einkäufe – es ist eher unwahrscheinlich, dass du von einem Städtetrip ohne ein paar neue Kleidungsstücke zurückkehrst.

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